Wer trägt die Behandlungskosten?


Vor einigen Jahren haben die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) das Kieferorthopädische Indikationsgruppen System (KIG) eingeführt. Dieses Einteilungssystem schreibt vor, ab wann eine Kieferorthopädische Behandlung für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren zuschussfähig ist. Und zwar nur, wenn ein hinreichender medizinischer Befund über eine gravierende Fehlstellung der Zähne vorliegt. Dies bedeutet eine Kiefer- oder Zahnfehlstellung, die das Kauen, Beißen, Sprechen und Atmen erheblich beeinträchtigt.


Die Behandlung muss den gesetzlichen Vorgaben entsprechend durchgeführt werden, das heißt "ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig" sein. Dies gestattet nur die Verwendung von Standardmaterialien, die die optimalen Kriterien einer funktionellen und modernen Kieferorthopädie nicht erfüllen.